Innungsversammlung

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Innungsversammlung im Haus des Handwerks in Meppen

Gut besucht war die diesjährige Innungsversammlung der Tischler-Innung Meppen. Mit Hilfe einer kleinen Konjunkturumfrage wurde im Vorfeld die wirtschaftliche Situation als auch die Ausbildungssituation in den Betrieben abgefragt.
„Die Stimmung ist gut!“so Obermeister Ulrich Brand. Der Auftragsvorlauf reicht in einigen Betrieben bis zu 8 Wochen und im Vergleich zum Vorjahr sehen 90 % der Betriebe die wirtschaftliche Situation als gleich bzw. besser an. Probleme bereitet lediglich der Berufsnachwuchs. „Die Ausbildungsbereitschaft ist da, aber wir haben zu wenig qualifizierte Bewerbungen!“ so Lehrlingswart Helmut Wessels.
Das Berufsbild des Tischlers ist anspruchsvoller geworden und deshalb ist ein gutes Zeugnis der Haupt-oder Realschule eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung im Tischlerhandwerk. Die Ausbildungsbetriebe sprachen sich auch für die einjährige Berufsfachschule Holztechnik aus, die dann mit bis zu einem Jahr auf die dreijährige Berufsausbildung angerechnet werden kann. Viele Betriebe können das erste Lehrjahr nicht abbilden, da es bei den Lehrlingen an den Grundvoraussetzungen für eine Ausbildung in den Fertigungsprozessen des Tischlerhandwerks fehlt. „Über die einjährige Berufsfachschule Holz kann diese Lücke geschlossen werden und die Ausbildungsbetriebe werden entlastet“ so der Obermeister. Auch auf der überregionalen Bezirkstagung Oldenburg, Ostfriesland und Osnabrück Emsland gab es eine breite Unterstützung für die einjährige Berufsfachschule Holztechnik so der stellv. Obermeister Erwin Dühnen, der an der Regionaltagung teilgenommen hatte.
Ein weiteres Thema des Abends waren Personen und Sachversicherungen für den Handwerksbetrieb. Mit Andreas Hempen und Thomas März standen zwei Versicherungsfachleute des Versorgungswerks des Handwerks zur Verfügung, die sich den zahlreichen Fragen aus der Versammlung stellten. Insbesondere das Thema –Firmenvertragsrechtschutz- stieß auf großes Interesse der Mitgliedsbetriebe und wurde umfassend erläutert.
Die Referenten betonten, dass das Versorgungswerk des Handwerks im Kammerbezirk Osnabrück-Emsland eine Selbsthilfeeinrichtung des Handwerks mit über 70 Jahren Erfahrung in der Personen- und Sachversicherung ist. Speziell für die Innungsfachbetriebe gibt es ein kostenloses Dienstleistungskonzept, welches auf die speziellen Bedürfnisse der Betriebe zugeschnitten ist. Für Beratungsgespräche ist das Versorgungswerk im Haus des Handwerks erreichbar.